Was tun, wenn Mitarbeiter nicht gewohnt sind digital zu arbeiten: 5 Tipps für Führungskräfte

Image: SFIO CRACHO/Shutterstock.com
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Schalten Ihre Mitarbeiter gelegentlich auf taub, wenn es um die Digitalisierung liebgewonnener Offline-Routinen geht? Setzen Ihre Kollegen digitale Transformation manchmal gleich mit unnötiger Ablenkung von vermeintlich wichtigeren Aufgaben? Viele langjährige Mitarbeiter stehen geradezu auf Kriegsfuß mit der digitalen Welt und Veränderungsbemühungen scheinen manchmal aussichtslos. In einem Arbeitsmarkt, in dem der Kampf um qualifizierte Arbeitskräfte immer härter wird, sind erfahrene Mitarbeiter jedoch Gold wert und ihre digitale Weiterbildung sollte oberste Priorität haben.

Digitale Kompetenz bisher leider Mangelware 

Allerdings herrschen bisweilen Berührungsängste, wenn es um den Einsatz neuer Technologien am Arbeitsplatz geht. Gerade erst hat die British Chambers of Commerce die Situation im Königreich unter die Lupe genommen und kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: Zwar sind sich 84 Prozent der befragten Unternehmen einig, dass ohne digitale Transformation nichts mehr geht. Jedoch klagen drei von vier Unternehmen über mangelnde digitale Kompetenz ihrer Arbeitskräfte, für die sie aber letztlich selbst verantwortlich sind. Was also können Sie als Führungskraft tun, um Ihre Mitarbeiter auf die Digitalisierung der Arbeitswelt vorzubereiten?

 

1. Digitalisierung mit Hilfe von Mitarbeiter-Feedback gestalten

Analysieren Sie als allererstes, was tatsächlich Mehrwert bringt. Ein wahlloser Fokus auf einen der vielen Themenbereiche des weiten Felds der digitalen Transformation wird Ihre ohnehin schon skeptischen Mitarbeiter nur weiter verunsichern. Überlegen Sie genau, was für Ihr Unternehmen unmittelbar gewinnbringend und für Ihre Kollegen zweifelsfrei relevant ist. Dazu holen Sie sich am besten das Feedback der Betroffenen: Eine kurze Eigenbewertung zu den Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens direkt durch Ihre Mitarbeiter liefert die wichtigsten Informationen. Digitale Transformation ist ein Prozess und die regelmäßige Befragung aller Beteiligten – ein digitaler Puls-Check – liefert Ihnen schnell ein Bild über den Stand Ihrer Digitalisierungsbemühungen.

 

2. Kreativ und spielerisch den Lerneffekt maximieren

Verzagen Sie nicht, Sie sind nicht allein. Eine Studie von Capgemini Consulting hat ergeben, dass rund 90 Prozent aller Arbeitskräfte deutlichen Nachholbedarf hat, wenn es um digitale Kompetenz geht. Im Transformationsprozess ist aber auch Kreativität gefragt. Bauen Sie bei der Expedition ins digitale Reich Spannung auf und vermitteln Sie digitale Kompetenz spielerisch. Zum Beispiel hat der Versicherungskonzern Axa ein Online-Spiel entwickelt, bei dem Mitarbeiter virtuelle Kunden zufrieden stellen müssen – damit war selbst bei der Fraktion der Skeptiker der Ehrgeiz schnell geweckt! Die große Frage, die es zu beantworten gilt: Wo und wie vereinfacht und verbessert Digitalisierung die Arbeitswelt? Diese Frage lässt keinen Mitarbeiter kalt.

 

3. Ja zu neuen Wegen und Werkzeugen – aber bitte den Richtigen!

Achten Sie also darauf niemanden zu langweilen, überrollen Sie aber auch nicht mit komplizierter Technik und Fachterminologie. Langsames Heranführen an digitale Tools, immer im Kontext des Arbeitsalltags, bewähren sich beim Lernprozess. Durch Online-Trainings und konkrete Problemlösungen lernen Mitarbeiter auf natürlichem Wege mit neuen Technologien umzugehen. Gelerntes kann dann gleich angewendet werden, Unsicherheiten werden aus dem Weg geschaffen und das Selbstbewusstsein ganz nebenbei gestärkt. Die richtigen Tools sind dabei unersetzlich. Entscheiden Sie sich für ansprechende, intuitive Lösungen, die Ihre Mitarbeiter gerne nutzen.

 

4. Reverse Coaching – Rollentausch beschleunigt Lernprozess

Ganz unbestritten sind erfahrene Mitarbeiter die Wissensquelle Ihres Unternehmens. Aber warum nicht auch einmal Rollen tauschen und junge Kollegen erzählen lassen, wie sie neue Technologien zu ihrem eigenen und zum Vorteil Ihres Unternehmens nutzen? Der gegenseitige Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe steigert die Akzeptanz und verbessert nebenbei auch noch das Betriebsklima.

 

5. Dabei sein ist nicht alles, aber lassen Sie niemanden zurück

Wo man auch hinsieht, Digitalisierung ist eines der größten Themen unserer Zeit, und zwar in Unternehmen aller Branchen und Größen. Lassen Sie sich jedoch nicht zu sehr blenden. Die neue digitale Welt verändert nicht alles radikal. Vielmehr geht es um einen gemeinsamen Lernprozess, bei dem Fehler und ständiger Erkenntnisgewinn fester Bestandteil sind. Wir haben in unserem letzten Blogbeitrag davon berichtet, was schiefgeht, wenn Unternehmen vor dem Fehlermachen zurückschrecken. Binden Sie alle Mitarbeiter, ob altgediente oder den jungen Nachwuchs, in den Transformationsprozess ein. Perfekt macht ein gutes Unternehmen erst die gesunde Mischung – und die entsteht aus der Mischung unterschiedlicher Fähigkeiten und Erfahrungshorizonte.


Fazit: Das digitale Geschick Ihrer Mitarbeiter entscheidet über den Erfolg Ihres Unternehmens bei der digitalen Transformation. Durch einen integrativen Ansatz, bei dem alle Betroffenen zu Beteiligten werden, sowie den richtigen Tools werden sich schnell alle in der digitalen Welt wohlfühlen. Wie binden Sie Ihre Mitarbeiter in die Digitalisierung der Arbeitswelt ein? Schreiben Sie uns und fordern Sie noch heute eine kostenfreie Live-Demo von Surwayne an!

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Jasmin Daneschumand

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