Die 5 wichtigsten Leadership-Skills für die erfolgreiche digitale Transformation

Image: g-stockstudio/Shutterstock.com
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Die digitale Transformation weicht hierarchische Strukturen auf. Neue Technologien und Tools machen effiziente Teamarbeit möglich und erhöhen den Spaßfaktor bei der Arbeit. Wer in das Thema Kollaboration in Projektteams tiefer einsteigen möchte, dem empfehlen wir wärmstens unseren letzten Blogbeitrag. Heute geht es um das Thema Leadership: Welche Qualitäten zeichnen moderne Führungskräfte aus? Wie navigiert ein Vorgesetzter seine Organisation sicher durch die digitale Transformation? Die fünf wichtigsten Leadership-Skills im Überblick.

 

1. Klares Commitment zur Team-Idee

Man kann darüber streiten, wie Teamwork in Perfektion aussieht. Unstrittig ist allerdings die Erkenntnis, dass funktionierende Teams bessere Ergebnisse abliefern als Einzelkämpfer. Ein perfektes Team zu etablieren ist eine Herkulesaufgabe, die aber immer mit einem ersten Schritt beginnt: dem klaren Bekenntnis der Führungskraft zur Team-Idee. Das mag banal klingen, doch nach wie vor sind die meisten Unternehmen funktional organisiert, wodurch die horizontale Sichtweise auf die übergreifenden Ziele eines Unternehmens verblendet bleibt. Mit der digitalen Transformation entstehen nun die technischen Voraussetzungen für bereichsübergreifende Kollaboration – und die beginnt mit einem echten Commitment und nicht mit einem bloßen Lippenbekenntnis zu Teamwork.

 

2. Customer Experience im Fokus

Im Zuge der digitalen Transformation werden alle Elemente der Wertschöpfungskette miteinander vernetzt. Das schafft einerseits mehr Transparenz über die gesamte Prozesskette hinweg, ermöglicht andererseits eine größere Einflussnahme aller Beteiligten auf das Kundenerlebnis. Anders gesagt: Standen Zulieferer oder Backoffice-Abteilungen früher im Abseits und wussten relativ wenig über das Endprodukt und wie Kunden dieses erlebten, so kann heute jedes Teams, das an der Entwicklung eines Produktes beteiligt ist, Einfluss auf die Customer Experience nehmen. Kundenorientierung wird zur universellen Leadership-Eigenschaft! Unternehmen wie Apple oder Amazon haben dies längst in ihrer Unternehmens-DNA verankert.

 

3. Networking-Kompetenz auf Höchstniveau

In einer sehr aufwendigen und spannenden Untersuchung kam Deloitte zu dem Ergebnis, dass sich viele Führungskräfte einem Dilemma gegenüber sehen: Per Definition sind sie weisungsbefugt, können also theoretisch Prioritäten bestimmen und ihre Mitarbeiter anweisen. Aus ihrer Sicht problematisch ist allerdings, dass traditionelle Autoritätsformen einer Führungskraft rapide an Bedeutung verlieren. Jüngere Generationen sind immer weniger bereit, sich einer Organisation anzuschließen, deren Regeln sich mit ihren persönlichen Werten nicht decken. Auf lange Sicht entsteht daraus eine Freelancer-Community, die beispielsweise in den USA bis 2020 rund die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung ausmachen wird. Weil aber Unternehmen auf die Expertise und Kapazität dieser Arbeitskräfte angewiesen sind, stehen Führungskräfte vor einer neuen Herausforderung. Freelancer müssen im Sinne eines virtuellen Networkings in Projektaufgaben integriert werden – ohne ihnen gegenüber weisungsbefugt zu sein! Letztlich verlangt dies einen Dialog auf Augenhöhe, weil klassische Hierarchie-Modelle über kurz oder lang aussterben werden.

 

4. Ohne „Digitales Mindset“ geht gar nichts

In herkömmlichen Organisationen werden technische Fragestellungen an die IT-Abteilung übergeben – frei nach dem Motto: „Jedes Gerät, das einen Netzwerkstecker hat, geht mich nichts an.“ Diese Zeiten sind vorbei! Mit der digitalen Transformation werden neue Technologien integraler Bestandteil aller Aktivitäten eines Unternehmens. IT wird sozusagen zur Universal-Kompetenz aufgewertet. Keine Angst: Dank Cloud-basierter Modelle wird sich niemand mehr in die Tiefen des Quellcodes einarbeiten müssen. Doch jede Führungskraft, die die digitale Transformation gestalten möchte, muss sich ein hohes Maß an technologischem Verständnis aneignen und moderne Lösungen und Tools kennen und beherrschen, weil sie zum digitalen Alltag gehören.

 

5. Es gibt nur eine Wahrheit: Daten

Last but not least muss sich jede Führungskraft direkt und selbstständig mit Daten auseinandersetzen. Manch einer mag sich die Zeiten zurückwünschen, als die Vorzimmerdame den Aktenordner mit dem gedruckten Wochenbericht ins Chefbüro brachte und ein Tässchen Kaffee dazu anbot. In der ein oder anderen Firma mag dies noch gang und gäbe sein, doch wer den digitalen Wandel als Führungskraft gestalten möchte, verzichtet auf solche „Privilegien“ aus der guten alten Zeit. Die Bedeutung von Daten in einer digitalen Welt brauchen wir an dieser Stelle nicht weiter ausführen. Hier geht es vielmehr um den Aspekt, dass moderne Führungskräfte die Berührung mit den auch noch so detailliertesten Daten nicht scheuen und sich selbst im Datenwust zurechtfinden und wohlfühlen.

 

Fazit: Wer die digitale Transformation gestalten möchte, begibt sich aus der Position des Aufsehers mitten hinein ins Geschehen. Erfolgreiche digitale Transformation entsteht durch eine Mentalität des Anpackens und Mitmachens. Moderne Führungskräfte haben keinerlei Scheu, Daten zu analysieren, sich in virtuelle Teams zu integrieren und auch einmal Fehler zu machen. Der gemeinsame Lernprozess schweißt Führungskräfte und Teams zusammen. Wie managen Sie die digitale Transformation? Wir freuen uns, von Ihnen zu hören – fordern Sie noch heute eine kostenfreie Live-Demo von Surwayne an und folgen Sie uns auf LinkedIn und Twitter!

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Jasmin Daneschumand

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