Warum auch für kleine und mittlere Unternehmen Digitalisierung jetzt auf der Agenda steht

Bild: KUKA Aktiengesellschaft
Bild: KUKA Aktiengesellschaft

„Jetzt oder nie“ beschreibt die Gemütsverfassung vieler Unternehmen am besten, wenn es um digitale Transformation geht. Das Thema Digitalisierung bewegt allerdings nicht nur die Gemüter, sondern verlangt Unternehmern einiges ab in puncto Knowhow, Ressourcen, Tools und Geldbeutel. In einer kürzlich veröffentlichten Untersuchung, die das Magazin Harvard Business Review gemeinsam mit Microsoft durchgeführt hat, sprechen die Studien-Macher von einem „Digital Inflection Point“. Dabei geht es um den Zeitpunkt, ab dem digitale Trends eine Branche komplett auf den Kopf stellen und den Ton angeben werden.

Digitalisierung betrifft ganze Branchen – und damit alle Unternehmen 

Für 56 Prozent der befragten Business-Entscheider wird dieser Zeitpunkt irgendwann zwischen heute und 2020 erreicht sein. Nur 16 Prozent sind der Auffassung, dass der „Digital Inflection Point“ erst nach 2020 eintritt und für den Rest haben wir diesen Punkt ohnehin schon längst überschritten. Digitale Transformation geschieht im hier und jetzt. Dabei beziehen die Unternehmenslenker diese Entwicklung nicht so sehr auf ihre eigene Organisation, sondern auf die gesamte Branche, in der ihr Unternehmen aktiv ist. Die vermeintliche Annahme, Digitalisierung sei in erster Linie ein Thema für Großunternehmen, wird damit hinfällig. Hat eine Branche ihren „Digital Inflection Point“ erreicht, betrifft digitale Transformation alle beteiligten Unternehmen – und damit auch kleine und mittelständische Betriebe.

Dennoch sind viele Mittelständler zurückhaltend. Zwar haben 80 Prozent der kleineren und mittleren Unternehmen Projekte zur digitalen Transformation angestoßen, so eine Untersuchung der KfW Bankengruppe. Der Umfang beschränkt sich dabei aber häufig auf Basics wie die Kommunikation über digitale Kanäle oder einen vorzeigbaren Internetauftritt. Die unternehmensweite und unternehmensübergreifende Vernetzung mit Hilfe neuer Technologien bildet dagegen eher die Ausnahme. Die Förderbank KfW sieht für den Mittelstand das Risiko, den Anschluss an die großen Transformationsvorgänge innerhalb ganzer Branchen zu verlieren. Namhafte Tech-Anbieter haben diese Lücke erkannt und bieten speziell auf den Mittelstand ausgerichtete digitale Lösungen, darunter GoogleMicrosoft und SAP. Ihr Versprechen: Geringere Investitionen, schnelle Projektlaufzeiten und früher messbare Ergebnisse.

 

Vorteile zur schnelleren Umsetzung digitaler Trends nutzen 

Gegenüber Konzernen hat der Mittelstand viele Vorteile, den er zu einer schnelleren Umsetzung digitaler Trends nutzen kann. Organisationen sind kleiner und weniger komplex, die Interessenlage aller Beteiligten transparenter als in verzweigten Konzernen. Konflikte lassen sich direkter lösen und Entscheidungen schneller treffen. Aufgrund der geringeren Komplexität fällt es leichter, sich bei der Umsetzung auf die für den Projekterfolg kritischen Aktivitäten zu fokussieren, anstatt sich mit politischen Nebenkriegsschauplätzen zu verzetteln. Entsprechend kann sich die Projektbilanz sehen lassen: Während im Großen und Ganzen jedes zweite Transformationsprojekt scheitert, sind speziell im Mittelstand laut einer von IDC und SAP durchgeführten Studie 87 Prozent der Betriebe mit den Ergebnissen ihrer Investitionen zufrieden.

Die Studie ergab aber auch: 48 Prozent der Mittelständler konzentrieren sich bei ihren Investitionen auf die drängendsten Probleme. 35 Prozent verhalten sich eher opportunistisch und investieren in Technologie, weil sie gerade verfügbar sowie schnell und einfach zu implementieren ist. 28 Prozent „müssen“ investieren, weil es Kunden und Geschäftspartner verlangen. Doch was ist mit solchen Investitionen, die strategische Zielsetzungen unterstützen und einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil verschaffen? Bisher leider Fehlanzeige!

 

Digitale Transformation mit Weitblick verschafft nachhaltige Vorteile

Bekanntlich bestätigen Ausnahmen die Regel. In einem unserer letzten Blogbeiträge haben wir über Otto Wulff berichtet. Die Hamburger Bauunternehmung ist in einer Branche aktiv, deren „Digital Inflection Point“ längst nicht erreicht ist. Doch anstatt einfach nur abzuwarten, will das Familienunternehmen bei der Digitalisierung der Baubranche vorne mitspielen. „Mit unserer Strategie gestalten wir unsere Zukunft aktiv und sind davon überzeugt, nachhaltige Vorteile langfristig zu generieren“, so Hendrik Schumacher, der die digitale Agenda bei Otto Wulff koordiniert. Das ist digitale Transformation mit Weitblick, die sich am Ende auszahlen dürfte.

 

Fazit: Die Mehrheit der Business-Entscheider geht davon aus, dass mit der Digitalisierung die Weichen in ihrer Branche völlig neu gestellt werden. Damit wird digitale Transformation auch für kleine und mittlere Unternehmen zum Pflichtprogramm. Um dabei erfolgreich zu sein, sollte sich der Mittelstand auf die langfristigen Auswirkungen und die Möglichkeiten digitaler Trends konzentrieren, anstatt nur auf kurzfristige Anforderungen zu reagieren. Surwayne hilft Ihnen dabei, ihre Transformationsprojekte auf Kurs zu halten. Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns am besten an: +49 40 69919 899. Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

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