Smart Leadership – Warum Sie die wichtigsten Aufgaben Ihrem Team überlassen sollten

Image: SFIO CRACHO/Shutterstock.com
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Mehr als zwei Jahrzehnte Research, hunderte von Studien und viele tausend Bücher: Noch immer ist die Gleichung für erfolgreiche Teamarbeit nicht vollständig gelöst. Wer als Projektmanager hehre Ziele verfolgt und Veränderungen anstoßen soll, der weiß, dass die Lücke zwischen betrieblichem Alltagsgeschehen und dem Anspruch an eine offene Arbeitskultur in Projekten eine oft unüberbrückbare Hürde darstellen kann. Gerade jetzt im Zusammenhang mit der digitalen Transformation gewinnt die Frage, wie Teamarbeit am besten funktioniert, erneut an Relevanz.

Digitale Transformation weicht Organisationsstrukturen auf

Technologische Innovationen verändern die Zusammenarbeit und Kommunikation in Unternehmen. Die Strukturen klassischer Organisationsformen verwässern. Das Konzept hierarchischer Ebenen und funktionaler Organisationseinheiten scheint dem Untergang geweiht und wird ersetzt durch flexibel organisierte Projekte, die mit Ziel und Vision und nicht nach dem HiPPO-Prinzip (Highest Paid Person's Opinion) gemanagt werden. Moderne Führungskräfte – nennen wir sie Smart Leader – haben diese Herausforderung längst begriffen und suchen nach praktikablen Lösungen, wie sich Projekt- und Teamarbeit jenseits von Hierarchiedenken effizient organisieren und im Tagesgeschäft zur Erreichung von Projekt- und Unternehmenszielen nutzen lassen.

Doch wie funktionieren Smart Leadership und Teamarbeit im Zusammenspiel? Wie eingangs erwähnt, kennen wir das Konzept Teamwork seit über zwei Jahrzehnten und stellen heute im Zuge der digitalen Transformation fest, dass wir eigentlich erstaunlich wenig darüber wissen. Google ist dieser Frage nachgegangen und hat sich mit den Mechanismen, wie erfolgreiche Teams funktionieren, in einer Langzeitstudie beschäftigt.

Image: Google, Teamarbeit ist bei Google kein Event, sondern ein Prozess – hier ein Snapshot aus Googles Office in Dublin

 

Silo-Effekt vermeiden und horizontalen Wissensaustausch institutionalisieren

Googles Führungskräfte wurden schnell in ihrer Grundannahme bestätigt, dass funktionierende Teamarbeit der Schlüssel zu besseren Projektergebnissen ist. Projekte, die von Teams mit gleichberechtigten Mitgliedern durchgeführt werden, gelangen außerdem deutlich schneller an ihr Ziel als Projekte, die hierarchische und funktionale Grenzen nicht ablegen, sondern “um diese herum” organisiert werden. Ein entscheidender Faktor ist die Vermeidung des Silo-Effekts: Führungskräfte, die ihren Projektmitarbeitern eine horizontale Perspektive auf die bevorstehenden Projektaufgaben vermitteln, werden am Ende durch qualitativ bessere Ergebnisse belohnt. Je größer das Bewusstsein der Mitarbeiter für die übergreifenden Unternehmensziele und die Relevanz ihres Projektes geschärft wird, desto präziser und vorausschauender werden Entscheidungen im Team getroffen.

Die horizontale Perspektive fördert den Wissensaustausch und macht sich das Prinzip Schwarmintelligenz zunutze: Ein heterogenes Team, das sich aus Mitgliedern mit unterschiedlichem Erfahrungsschatz, Stärken und Schwächen zusammensetzt, kann ein komplexes Problem schneller und besser lösen als einzelne Fachexperten. Wir hatten über das Potenzial von Schwarmintelligenz zur Einschätzung der Erfolgsaussichten von Projekten in unserem vorletzten Blogbeitrag berichtet.

 

Auch wenn es mal kontrovers wird: Ohne offenen Ideenaustausch geht es nicht

Dabei ist es gar nicht so sehr entscheidend, wie umfangreich die fachliche Kompetenz und der Erfahrungshorizont der Projektmitglieder sind. Oder anders gesagt: Wenn Sie Ihre fachlich besten Mitarbeiter an einem Projekt arbeiten lassen, ist dies kein Garant für den Projekterfolg. Viel entscheidender ist die Art und Weise, wie die Zusammenarbeit im Projekt – das Miteinander – organisiert ist. Können sich die Teammitglieder aufeinander verlassen? Verlässt sich der Projektsponsor auf das Verantwortungsbewusstsein des Teams, dass es beispielsweise in der Lage ist, Risiken korrekt einzuschätzen und Handlungsoptionen präzise abzuwägen? Haben alle Mitglieder im Team die Projektziele verstanden und können sie sich damit persönlich identifizieren? Sind die Projektinhalte relevant für das Team und kann das Team die Relevanz für das Unternehmen nachvollziehen?

Die Kernaufgabe für Führungskräfte besteht darin, diese Fragen gemeinsam mit dem Team zu beantworten und Teamarbeit als fortlaufenden Prozess und nicht als gelegentliches Event zu institutionalisieren – das bedeutet Smart Leadership! Der offene Austausch unterschiedlicher Meinungen und Vorschläge, die auch im Widerspruch zueinander stehen dürfen, werden damit nicht zum Problem, sondern sind Teil des Prozesses, um gemeinsam als Team zur bestmöglichen Lösung zu gelangen. Smart Leaders fordern diesen Austausch ein und motivieren ihr Projektteam, auch kontroverse Vorschläge offen zu teilen. Wer diesen Prozess durch regelmäßige Online-Umfragen bei den Projektteilnehmern unterstützen möchte…wir hätten da eine Lösung :-)

Fazit: Untersuchungen wie die von Google durchgeführte Studie zur Erfolgsformel für funktionierende Teamarbeit bestätigen, dass Offenheit und Meinungsvielfalt die Grundvoraussetzung für erfolgreiche Projektarbeit sind. Wie organisieren Sie Teamarbeit in Ihren Projekten? Wir freuen uns auf Ihr Feedback – fordern Sie noch heute eine kostenfreie Live-Demo von Surwayne an und folgen Sie uns auf LinkedIn und Twitter!

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Jasmin Daneschumand

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