Surwayne im Hochschuleinsatz: Wirtschaftsstudenten managen Projektarbeiten mithilfe des intelligenten Projektassistenten

Prof. Dr. Florian Dorozalla, Hochschule Emden/Leer
Prof. Dr. Florian Dorozalla, Hochschule Emden/Leer

Wein predigen und Wasser trinken? Davon hält Prof. Dr. Florian Dorozalla von der Hochschule Emden/Leer nicht besonders viel. Wer sich im Wirtschaftsstudium mit agilen Arbeitsweisen und Effizienz im Unternehmen beschäftigt, sollte am besten gleich selbst Hand anlegen und praxisnah umsetzen, was im Studium vermittelt wird. Florian Dorozalla ist Professor für Unternehmensführung mit dem Schwerpunkt Personalmanagement, und sein Bereich setzt auf Surwayne, um Praxisprojekte, die fester Bestandteil des Wirtschaftsstudiums sind, besser zu organisieren.

Herausforderungen aus dem Unternehmensalltag schon im Studium erfahren

In Praxisarbeiten, die sich manchmal über viele Monate erstrecken, beschäftigen sich seine Bachelor- und Master-Studierende des Fachbereichs Wirtschaft der Hochschule Emden/Leer mit brandaktuellen Themen, die im Unternehmensalltag rauf und runter diskutiert werden: Wie lässt sich Teamarbeit besser organisieren? Welche Aspekte des Employer-Brandings sind zielführend? Wie binden Unternehmen ältere Mitarbeiter in digitale Transformation ein? Und welche Lösungen gibt es für den Dauerbrenner Fachkräftemangel?

Florian Dorozalla ist ein Mann aus der Praxis. Bevor er an der Technischen Universität Darmstadt promovierte und schließlich seine Professor an der Hochschule Emden/Leer antrat, setzte er als Berater bei der Boston Consulting Group unter anderem Reorganisationsprojekte in der Energiewirtschaft um. Die Herausforderungen, denen er während seiner Zeit als Unternehmensberater begegnete, sind so aktuell wie eh und jeh und beschäftigen seine Studierenden auch heute im Rahmen ihrer Semesteraufgaben. Wir haben mit Prof. Dr. Florian Dorozalla über die ersten Erfahrungen seines Lehrstuhls mit Surwayne und aktuelle Trends im Bereich agiler Unternehmensführung gesprochen.

 

Herr Professor Dorozalla, Sie verbinden an Ihrer Hochschule Lehre und Praxis. Was können wir uns darunter vorstellen – und hilft Ihnen Surwayne dabei?

Prof. Dr. Florian Dorozalla: Studierende an meinem Lehrstuhl beschäftigen sich im Rahmen ihrer Studienarbeiten mit aktuellen Fragestellungen aus der Unternehmensführung und wie Unternehmen mit diesen Themen in der Praxis umgehen sollten. Unsere Teams haben im Sommersemester 2017 zum Beispiel ein komplettes Personalkonzept für ein fiktives Unternehmen mit 800 Mitarbeitern erstellt – von der Personalbedarfsplanung über Recruiting und Weiterbildung bis hin zum Nachfolgemanagement. Das sind komplexe Projekte und mit Surwayne können wir den Projektstatus auf Knopfdruck abrufen. Im Master-Bereich sind unsere Studierenden sogar in realen Unternehmen als Berater oft für mehrere Monate tätig. Die Erwartung der Unternehmen an die Studierenden ist genauso hoch wie an professionelle externe Berater. Da wollen wir natürlich sicherstellen, dass unsere Projekte am Ende mindestens genauso erfolgreich sind.

 

Was sind aus Ihrer Sicht die großen Herausforderungen in der Projektarbeit und vor allem bei großen Change-Projekten?

Prof. Dr. Florian Dorozalla: Wir haben nach wie vor keine wirklich zufriedenstellende Antwort auf die Frage, wie Teamarbeit in Perfektion funktioniert. Wir wissen aber sehr wohl, woran Teamarbeit häufig scheitert. Ein Thema, mit dem wir uns intensiv beschäftigen, ist das „Trittbrettfahrer“-Syndrom. In unseren Praxisprojekten beobachten wir, dass sich im Schnitt bis zu fünf Prozent der Projektmitarbeiter nicht aktiv im Team engagieren und keinen Mehrwert für das Projekt leisten. Das ist insofern ein Problem, weil hier zum einen Ressourcen gebunden werden, ohne Wertschöpfung zu erzielen. Zum anderen beeinflussen Trittbrettfahrer die Teammoral negativ, weil Nicht-Leistung vermeintlich akzeptiert wird und Trittbrettfahrer am Erfolg des gesamten Teams partizipieren.

 

Wie gehen Sie mit diesem Problem um?

Prof. Dr. Florian Dorozalla: Wir befragen alle Projektbeteiligten regelmäßig. Durch die anonyme Befragung sinken die Kommunikationshürden. Die negativen Aspekte der Teamarbeit wie das erwähnte Trittbrettfahrersyndrom, Verzögerungen im Projektablauf oder unvorhergesehene Risiken, die plötzlich das Projektergebnis gefährden, sind fast immer auf fehlende Kommunikation zurückzuführen. Durch den Einsatz von Surwayne kommunizieren wir schneller und besser, die Kommunikation funktioniert. Dadurch können wir auf Planabweichungen viel schneller reagieren, als wenn wir diese Themen nur in zeitintensiven Projektmeetings besprechen würden.

 

Wie lässt sich Ihre Projekterfahrung an der Hochschule auf die Herausforderungen im Unternehmensalltag übertragen?

Prof. Dr. Florian Dorozalla: Was wir in unseren studentischen Projekten beobachten und was den Unternehmensalltag bestimmt, ist häufig deckungsgleich. Unternehmen aller Branchen und Größen wollen und müssen immer agiler in ihrer Arbeitsweise werden. Dazu bedarf es Klarheit und Offenheit: in der Kommunikation, in der Verteilung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten sowie im Umgang mit neuen Ideen und Verbesserungsvorschlägen. Wer mit einem engagierten Team anspruchsvolle Projekte meistern will, braucht Transparenz und die Möglichkeit, dass sich alle Beteiligten – unabhängig von der Unternehmenshierarchie – mit ihren Vorschlägen und Ideen einbringen können. Gerade große Veränderungsprozessen stoßen oft auf Ablehnung, doch durch Offenheit lässt sich schnell Akzeptanz schaffen.


Fazit: Für die Studierenden des Fachbereichs Wirtschaft der Hochschule Emden/Leer gehört Praxisbezug zum Studienalltag. Ob Bachelor oder Master – bei ihren Projektarbeiten erarbeiten die Studierenden Konzepte in den Bereichen Unternehmensführung und Personalmanagement und setzen diese sogar in Unternehmen um. Als intelligenter Projektassistent unterstützt Surwayne die Projektteams und schafft Transparenz und offene Kommunikation. Wie führen Sie Ihre Projekte zum Erfolg? Schreiben Sie uns oder testen Sie Surwayne ganz unverbindlich und kostenlos!

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