Simplicity in Complexity: Wie Unternehmen trotz wachsender Komplexität agil bleiben

Bild: g-stockstudio/Shutterstock.com
Bild: g-stockstudio/Shutterstock.com

Führungskräfte, Teams und Mitarbeiter stehen gemeinsam vor gewaltigen Herausforderungen. Was wir wissen: Unternehmen, die im Zuge der rasanten Transformationen durch Digitalisierung und Automatisierung vieler Arbeitsbereiche erfolgreich bleiben wollen, müssen schnell reagieren. Effektive wie kreative Lösungen sind als Antwort auf die neue Komplexität der Business-Welt gefragt – am besten jetzt und sofort. Was wir nicht wissen: Wie diese Lösungen en détail aussehen sollen, denn einen Masterplan und Blueprint zur Bewältigung der neuen Komplexität gibt es nicht.

Transformation wie aus dem Lehrbuch? Gibt’s leider nicht

„Transformation by the book“ bleibt Wunschdenken, zumal die Ausgangslage und Herausforderungen sich von Branche zu Branche unterscheiden. Unternehmen tendieren bis jetzt dazu, die gestiegenen externen Herausforderungen wie die der Digitalisierung mit einer erhöhten internen Komplexität auszugleichen. Interne Komplexität als veritable Antwort auf externe Komplexität? Wohl kaum. Ein Teufelskreis beginnt, in dem anfänglich wertvolle technische Impulse durch ein Dickicht an interner Komplexität erstickt werden und dadurch gerade nicht ihr wertvolles Potenzial entfalten können.

Anstatt eine notwendige Vogelperspektive auf das aktuelle Geschehen einzunehmen, initiieren Führungskräfte hastig neue organisatorische Strukturen und Netzwerke innerhalb ihrer Unternehmen in der Hoffnung, damit wenigstens einen Teil der wuchernden Komplexität in den Griff zu bekommen. Droht ein Unternehmen, nach einer langanhaltenden Erfolgsphase in eine saturierte Phase einzutreten, tendiert es meist dazu, wichtige externe Entwicklungen und Chancen zu verpassen. Der Fokus richtet sich auf interne Projekte und Profitmaximierung, anstatt sich mit neuen Herausforderungen im unmittelbaren Umfeld zu beschäftigen. Begeben wir uns auf eine kleine Zeitreise und betrachten wir ein mustergültiges Beispiel für solch eine Entwicklung: den Fall Nokia.

 

Phlegmatisches Management verhindert kreative Lösungen

Nokia galt lange Zeit als unangefochtener Marktführer für Mobiltelefone, ein Musterknabe des Erfolgs. Vor exakt zehn Jahren wurde das iPhone von Apple eingeführt und Android wenig später kommerzialisiert. Damit verschwand der ehemalige Marktführer Nokia Schritt für Schritt von der Bildfläche. Diese Entwicklung wäre längst absehbar gewesen – und der Hauptgrund für das Versagen auf ganzer Linie dürften wohl Nokias interne Komplexität sowie phlegmatische Managemententscheidungen gewesen sein, die wenig Raum für Kreativität und schnelle Entscheidungen gelassen haben. Was besser gewesen wäre: die Schwungkraft der neuen technischen Entwicklung aufzunehmen und in interne Abläufe und Strukturen zu übersetzen und Nokias Organisation im Windschatten der neuen Entwicklungen zu managen.

Um nachhaltig Business-Value zu generieren, sollten sich Führungskräfte nicht durch plötzlich auftretende externen Kräfte verunsichern lassen, sondern vielmehr aktiv nach eigenen intelligenten Lösungen suchen. Dadurch lassen sich einerseits interne Organisationsstrukturen dem neuen Arbeitsumfeld anpassen, andererseits aber auch Mitarbeiter und Teams schrittweise in die neue Arbeitswelt eingliedern. Es steht wohl außer Frage, dass komplexe interne Strukturen sowie festgefahrene Silos innerhalb eines Unternehmens allem diametral entgegenstehen, was eine Organisation in dynamischen Zeiten braucht: Agilität und Simplifizierung.

 

Simplifizierung mit Fokus auf Mitarbeiter und Teams

Simplifizierung in einer komplexen Welt steht für eine drastische Reduzierung auf das Wesentliche. In einer modernen Business-Kultur wird die innere Welt eines Unternehmens ständig durch äußeres Feedback belebt. Dadurch lassen sich Strukturen schaffen, bei denen nur relevante Informationen schnell an die richtigen Stellen weitergeleitet werden. Der amerikanische Industriegigant GE wird trotz seiner langen Historie immer wieder als Musterbeispiel für die Adaption an unsere neue Arbeitskultur zitiert. Die Reduzierung von Komplexität ist dabei nicht nur Wunschdenken, sondern fest in den GE-Beliefs verankert – es lohnt sich, einen Blick darauf zu werfen.

Um Werte wie diese innerhalb einer Organisation zu etablieren, ist es vor allem wichtig, dass sich Simplifizierung nicht nur auf der Makroebene des Unternehmens abspielt, sondern ganz gezielt auch den einzelnen Mitarbeiter miteinbezieht und diesen vor einer Informationsflut bewahrt. Die ständige Erreichbarkeit durch Smartphones sowie die andauernde Bombardierung mit teils belanglosen E-Mails am Arbeitsplatz führt zu einem Gefühl der Überarbeitung und letztlich gefühlter Überforderung. Laut einer Studie von Deloitte überprüfen Mitarbeiter ihr Smartphone mehr als 150 Mal am Tag und verbringen gut ein Viertel ihres Arbeitstages mit der Beantwortung und dem Lesen von E-Mails – das ist das Gegenteil von Simplifizierung!

 

Ein Anfang für Unternehmen

Wie können sich Unternehmen diesen Herausforderungen stellen und ein agiles Arbeitsumfeld schaffen, das Mitarbeiter und Teams von unnötigem Ballast befreit und gleichzeitig Geschäftsprozesse simplifiziert und effektiver gestaltet? Orientierung bei der konkreten Umsetzung bietet beispielsweise ein Leitfaden von BCG, dem wir bei der Entwicklung unserer Feedback- und Kollaborationslösung sehr viel Beachtung geschenkt haben. Wenn Sie möchten, zeigen wir Ihnen gerne im Rahmen einer persönlichen Demo-Session, wie Sie Surwayne bei der Simplifizierung der neuen Komplexität unterstützen kann.


Fazit: Digitalisierung und Automatisierung sind die Rahmenbedingungen, die in unserer Arbeitswelt den Ton angeben. Globalisierung und zunehmender Wettbewerb tragen zu einem latenten Gefühl des Überfordertseins bei. Ein klares Bekenntnis zum Wesentlichen und die Reduzierung von Komplexität innerhalb Ihres Unternehmens sind der erste Schritt, um Unsicherheiten und Ängste vor anstehenden Transformationsprozessen abzubauen. Befragen Sie Ihre Organisation regelmäßig, um Widerständen vorzubeugen und an den richtigen Stellschrauben zu drehen – damit sie Komplexität abbauen und Ihrer Organisation eine klare Zukunftsperspektive geben. Das geht zum Beispiel mit Surwayne.

Noch heute kostenlos testen

30 Tage. Keine Einschränkungen. Das volle Programm.
Jasmin Daneschumand

Vielen Dank!

Wir werden Sie in Kürze kontaktieren!

Jasmin Daneschumandjasmin@surwayne.com

Hosted in Germany